Künstlerin Innsbruck
Tiroler Künstlerin, Psychologin, Sportwissenschaftlerin und Raumgestalterin. Ich betreibe den Kunstraumgarten in Innsbruck seit dem Jahre 2000, wo Kunst, Coaching, Raumgestaltung und kreative Workshops miteinander verbunden werden.
Über mich
Für mich ist der berufliche und künstlerische Weg geprägt von interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:Innen, sowie von Projekten im öffentlichen Auftrag. Als Geschäftsführerin entwickelte ich gemeinsam mit unterschiedlichen Fachrichtungen innovative Ansätze, in denen Kunst, Forschung und Raumwahrnehmung miteinander verbunden werden. Zentral ist dabei mein Impuls, mutig, neugierig und offen in neue Erfahrungsräume einzutreten und diese Erlebnisse konsequent in meine künstlerische Arbeit zu integrieren.
Besonders interessante und emotional schöne Projekte:
125 Jahre Recheis
ca 300 Kinder aus Hall (Volksschule bis Maturaklasse) schafften 125 Meter Kunst zum Thema „Nudelkunst rund um die Heimatstadt des Traditionsunternehmens Recheis. Angelehnt an den Lehrplan der jeweiligen Schulklasse wurde kreativ das Thema: Nudel auf eine 10 m lange Papierrolle gemalt. Beim Haller Stadtfest wurden dann die geschaffenen Werke stolz präsentiert. Eine schöne Synergie zwischen Wirtschaft, Stadt und Schule.
Jahresprojekt in der Schweiz
Ich begleitete 12 krebskranke Menschen mit meiner Methode der MalZeit durch den Prozess des Malens. Weiters schenkte ich Ihnen mein Ohr, um über ihre Kraftressourcen zu erzählen, während ich sie fotografisch begleitete im Dialog. Dabei entstanden Portraits, die anderen betroffenen Frauen Hoffnung und Mut machten. Daraus entwickelte sich das Booklet: „Der kleine Kunstraumgarten“, als Begleitheft für meine Coachingarbeit.
Golfprojekt
Art in One. Begleitung am Golfplatz mit der Kamera. Festhalten von Momenten der Freude, der Begeisterung, des Loslassens und Anerkennen, was ist. Es entstehen Fotos der Erinnerung, die als Ausgangsbasis für ein weiteres Kunstwerk dienen.
Transformation im Feuer
Mit dem Projekt BENU. Eintauchen in neue Räume der Kunst.
Entwicklung der VR-Brille
Kunst und Klang als Möglichkeit der Entspannung und Regeneration
Auch Kindern schenke ich immer wieder meine Aufmerksamkeit, indem ich mit ihnen male und so auch das Jugendrotkreuz unterstütze, um auch Notleidenden Freude zu schenken.
Meine laufenden Aus- und Weiterbildungen zeichnen meine Offenheit und Neugierde aus. Dazu gehören auch Einflüsse aus der Theaterpädagogik und der Improvisation, die mir ein erweitertes Verständnis für Ausdruck, Präsenz und kreative Prozesse ermöglichen.
Diese Erfahrungen fließen heute auch in meine Lehrtätigkeit ein, in der ich Menschen ermutige, sich selbst kreativ zu erforschen und neue Ausdrucksformen zu entdecken.
Ausstellungen/Ausbildungen
Seit Mitte der 1990er Jahre arbeite ich als freischaffende Künstlerin.
Künstlerisch bildete ich mich laufend weiter, unter anderem an:
- der Sommerakademie Salzburg bei Gunter Damisch
- Kunst-Jahresgruppe in Bochum bei Stephan Geisler: abstrakte Malerei
- Kunstakademie Bad Reichenhall
- Art Didacta Innsbruck
- Freie Kunstakademie Augsburg
- Internationale Kunstseminare in Deutschland und der Schweiz
- Mal- und Fotoexkursion nach Südafrika
- Aktmalerei Kunstakademie Bad Reichenhall
- Siebdruck
- Cyanotypie
- NFT-Kunstwerk: Benu – Einstieg in die virtuelle Kunstwelt
Besonders bekannt wurde mein Konzept, Kunst in Wohn- und Gartenräumen zu integrieren – als Sichtschutz, Abgrenzung oder Raumgestaltungselement. Großformatige Außeninstallationen auf Metall- und Glasflächen zieren den ein oder anderen Garten und gehen mit den unterschiedlichen Jahreszeiten in Dialog.
Nun forsche ich weiter mit meinem VR-Projekt: Wie kann Farbe und Klang Menschen wieder in die Balance bringen, wenn es im Außen immer schneller, hektischer und ungemütlicher wird?
Nach dem Zitat von Thich Nhat Hanh: „Der gegenwärtige Moment ist erfüllt von Freude und Glück. Wenn du aufmerksam bist, wirst du es sehen.“